Bist du auch manchmal überwältigt von der großen Anzahl der indische Gewürze in den Rezepten? Meist sind sehr viele verschiedene Gewürze aufgelistet, denn erst dessen Kombination bringt diesen typischen aromatischen indischen Geschmack. Hier bekommst du einen Überblick über typisch indische Gewürze:

Indische Gewürze Nr. 1: Ajwein / Ajowan – indischer Kümmel

Ajowan wird in der ayurvedischen Ernährung viel verwendet und ist in Indien ein gängiges Gewürz. Er ist mit Kümmel und Kreuzkümmel verwandt und wird auch Königskümmel oder indischer Kümmel genannt. Durch die heilende Wirkung bei der Verdauung ist er ein altbekanntes medizinisches Heilmittel in Indien und zu Zeiten von Hildegard von Bingen auch in Deutschland. Der Geschmack ist ähnlich wie Thymian, allerdings etwas intensiver. 

Geeignet für: alle indische Gerichte mit Hülsenfrüchten und Wurzelgemüsen sowie für indische Pakoras, Pilaws und indische Gewürzmischungen

Indische Gewürze Nr. 2: Amchur/Mangopulver

Aus getrockneten unreifen Mangos wird das indische Gewürz Amchur hergestellt und es hat einen süß-säuerlichen Geschmack ähnlich wie bei uns die Zitrone.

Geeignet für: die saure Komponente für indische Currys, indische Gemüsegerichte mit Kartoffeln, Auberginen, Blumenkohl und Bohnen, für Dals, für indische Chutneys und für indische Marinaden zu Geflügel und Fisch

Indische Gewürze Nr. 3: Bockshornklee

Dieses Gewürz war schon in der Antike als Heilmittel bekannt und hat von Indien den Weg in die ganze Welt genommen. Er zeichnet sich durch seinen typischen bitteren aber auch aromatischen Geschmack aus, der an Sellerie oder Liebstöckel erinnert. Da der Geschmack der Samen sehr intensiv ist, sollten sie erstmal sparsam verwendet werden. Bockshornklee ist ein typischer Bestandteil vieler indischer Gerichte.

Geeignet für: indische Currys und indische Gewürzmischungen. In der Heilkunde wird daraus auch Tee bereitet – er soll eine positive Wirkung auf Haut und Haar haben. Deshalb haben sich auch Haarspülungen und Umschläge mit Bockshornklee bewährt.

Indische Gewürze Nr. 4: Chili

Zuerst gab es in Indien den Schwarzen Pfeffer und erst später kamen die roten Chilischoten dazu, die fein gemahlen zum Chilipulver ungefähr dem Schärfegrad des Cayennepfeffer entsprechen, welcher für indische Gerichte genommen werden kann.

Geeignet für: indische Gewürzmischungen und herzhafte indische Gerichte, vorsichtig dosieren!

Indische Gewürze Nr. 5: Curryblätter – frisch, kräftig, scharf

Die Curryblätter ähneln vom Aussehen den Lorbeerblättern aus der deutschen Küche, schmecken aber würzig, nussig und scharf. Sie werden meistens frisch verwendet, die getrockneten Blätter verlieren schnell an Aroma. Beim Kochen werden ca. vier Blätter für ein Gericht verwendet und diese werden für ein kräftigeres Aroma kurz angebraten, dann im Gericht mitgekocht und am Schluss wieder entfernt, können aber auch mitgegessen werden.

Geeignet für: indische Gerichte wie Suppen, Gemüseeintöpfe und vegetarische indische Currys sowie für indische Chutneys

Indische Gewürze Nr. 6: Fenchel, Fenchelsaat, Fenchelsamen

Noch aus Kindertagen kennt wohl fast jeder Fencheltee bei Bauchschmerzen. Die indische Küche verwendet Fenchel zum Kochen, denn das Gewürz hat eine intensive Anis Note und verleiht den indischen Gerichten eine feine Süße. Vor Gebrauch sollte er erst kurz vorher mit dem Mörser zerstoßen werden, um sein tolles Aroma zu entfalten. Als Bestandteil von Mukhwas, eine indische Körnermischung nach dem Essen, dient Fenchel als Verdauungshilfe und gibt einen frischen Atem.

Geeignet für: indische Gewürzmischungen, deftige Currys mit Hülsenfrüchten, indische Hähnchengerichte und Tees sowie nach dem Essen als Verdauungshilfe.

Indische Gewürze Nr. 7: Ingwer – fruchtig und scharf

Der Ingwer wird meist frisch als Knolle verwendet und ist in Indien sehr beliebt und somit in fast jedem Gericht vorhanden. Er hat eine fruchtige und angenehme Schärfe und wird vor dem Rösten fein geschnitten mit den anderen Gewürzen im Mörser zu einer Paste verarbeitet. Wenn du keinen frischen Ingwer zur Hand hast, dann nimm Ingwerpulver.

Geeignet für: indische CurrysChutneys, Samosas, Dals, indische Fleischgerichte und viele andere herzhafte Gerichte

Indische Gewürze Nr. 8: Kardamom – edel wie Safran oder Vanille

Kardamom könnte man schon als sehr edles Gewürz bezeichnen und er kann sich durchaus bei Safran und Vanille einreihen, was die Kostbarkeit angeht. Es gibt ihn in zwei Sorten:

Grüner Kardamom: In den dunkelgrünen frischen Kapseln des grünen Kardamoms sitzen die kleinen schwarzen Samen, die für den aromatischen süß-scharfen Geschmack sorgen, der an eine Mischung aus Ingwer, Eukalyptus und Zitrone erinnert. Du kannst die Kapseln im Ganzen mitkochen oder erst aufbrechen, dann mörsern und anrösten. Oder du zerdrückst die Samen mit einem Nudelholz.

Geeignet für: Grüner Kardamom kommt in vielen Süßspeisen vor. Probiere unbedingt mal ein Kardamom-Eis oder ein Kardamom-Kaffee/Tee-Getränk. Außerdem macht er sich gut in herzhaften Gerichten mit Wild oder Fisch. Er kommt auch in Reisgerichten und Gewürzmischungen vor.

Schwarzer Kardamom: Er ist doppelt so groß wie der grüne Kardamom, schwarz, runzelig und durch das Trocknen über offenem Feuer bekommt schwarzer Kardamom ein stark rauchiges Aromen.

Geeignet für: alle herzhaften indische Gerichte

Indische Gewürze Nr. 9: Koriander – als Samen, Pulver oder frisch

Koriander wird in drei Formen verwendet – als ganze Samengemahlen als Pulver und meist als Dekoration zum Schluss als grünes frisches Kraut, das ein bisschen wie Petersilie aussieht. In Indien werden vor allem die getrockneten Koriander-Samen verwendet. Koriander zeichnet sich durch sein herb würziges Aroma nach Nüssen und mit einem süßen Nachgeschmack aus und wird oft in Kombination mit Kreuzkümmel verwendet. Vor der Verwendung mörsern und leicht anrösten.

Geeignet für: indische Fleisch- und Geflügelgerichte sowie Fisch, Currys oder für Saucen, Chutneys und indische Gebäck-Variationen.

Indische Gewürze Nr. 10: Kreuzkümmel (Cumin) – kräftig und fein herb

Kreuzkümmel spielt in der ayurvedischen Küche eine große Rolle, da er genau wie Zimtgrüner Kardamom und Koriander zu den wärmenden Gewürzen gehört. Die Kreuzkümmelsamen sollten braun und intakt sein und werden erst vor Gebrauch im Mörser zerstoßen und in der Pfanne geröstet – so entfaltet er sein kräftiges, würziges und fein herbes und leicht scharfes Aroma.

Geeignet für: indische Gerichte mit Geflügel und Lamm sowie Meeresfrüchte und Fisch. Außerdem für viele indische Gewürzmischungen, Currys und in Salaten mit Hülsenfrüchten.

Indische Gewürze Nr. 11: Kurkuma (Gelbwurz) – eine Knolle mit großer Wirkung

Diese knallorange Knolle ist aufgrund seiner positiven Eigenschaften auf die Gesundheit mittlerweile auch bei uns schon sehr beliebt und ist schon seit langem als einzigartiges Heilmittel bekannt. Es zeichnet sich durch seine attraktive gelbe Farbe und einen angenehm holzig-blumigen Geschmack aus. Als Pulver gemahlen ist Kurkuma fast immer Bestandteil einer Curry-Gewürzmischung und kommt in vielen indischen Gerichten vor. Besonders durch die immer beliebter werdende Goldene Milch zog Kurkuma auch bei uns in die Küchen ein.

Geeignet für: indische Gerichte mit Geflügel, Reis und Fisch. Außerdem für indische Gewürzmischungen und Pasten wie zum Beispiel dieser hier. Es ergänzt indische Gerichte mit Hülsenfrüchten, Chutneys und Pickles und findet auch in indischen Süßspeisen Verwendung.

Bist du auch manchmal überwältigt von der großen Anzahl der indische Gewürze in den Rezepten? Meist sind sehr viele verschiedene Gewürze aufgelistet, denn erst dessen Kombination bringt diesen typischen aromatischen indischen Geschmack. Hier bekommst du einen Überblick über typisch indische Gewürze:

Indische Gewürze Nr. 1: Ajwein / Ajowan – indischer Kümmel

Ajowan wird in der ayurvedischen Ernährung viel verwendet und ist in Indien ein gängiges Gewürz. Er ist mit Kümmel und Kreuzkümmel verwandt und wird auch Königskümmel oder indischer Kümmel genannt. Durch die heilende Wirkung bei der Verdauung ist er ein altbekanntes medizinisches Heilmittel in Indien und zu Zeiten von Hildegard von Bingen auch in Deutschland. Der Geschmack ist ähnlich wie Thymian, allerdings etwas intensiver. 

Geeignet für: alle indische Gerichte mit Hülsenfrüchten und Wurzelgemüsen sowie für indische Pakoras, Pilaws und indische Gewürzmischungen

Indische Gewürze Nr. 2: Amchur/Mangopulver

Aus getrockneten unreifen Mangos wird das indische Gewürz Amchur hergestellt und es hat einen süß-säuerlichen Geschmack ähnlich wie bei uns die Zitrone.

Geeignet für: die saure Komponente für indische Currys, indische Gemüsegerichte mit Kartoffeln, Auberginen, Blumenkohl und Bohnen, für Dals, für indische Chutneys und für indische Marinaden zu Geflügel und Fisch

Indische Gewürze Nr. 3: Bockshornklee

Dieses Gewürz war schon in der Antike als Heilmittel bekannt und hat von Indien den Weg in die ganze Welt genommen. Er zeichnet sich durch seinen typischen bitteren aber auch aromatischen Geschmack aus, der an Sellerie oder Liebstöckel erinnert. Da der Geschmack der Samen sehr intensiv ist, sollten sie erstmal sparsam verwendet werden. Bockshornklee ist ein typischer Bestandteil vieler indischer Gerichte.

Geeignet für: indische Currys und indische Gewürzmischungen. In der Heilkunde wird daraus auch Tee bereitet – er soll eine positive Wirkung auf Haut und Haar haben. Deshalb haben sich auch Haarspülungen und Umschläge mit Bockshornklee bewährt.

Indische Gewürze Nr. 4: Chili

Zuerst gab es in Indien den Schwarzen Pfeffer und erst später kamen die roten Chilischoten dazu, die fein gemahlen zum Chilipulver ungefähr dem Schärfegrad des Cayennepfeffer entsprechen, welcher für indische Gerichte genommen werden kann.

Geeignet für: indische Gewürzmischungen und herzhafte indische Gerichte, vorsichtig dosieren!

Indische Gewürze Nr. 5: Curryblätter – frisch, kräftig, scharf

Die Curryblätter ähneln vom Aussehen den Lorbeerblättern aus der deutschen Küche, schmecken aber würzig, nussig und scharf. Sie werden meistens frisch verwendet, die getrockneten Blätter verlieren schnell an Aroma. Beim Kochen werden ca. vier Blätter für ein Gericht verwendet und diese werden für ein kräftigeres Aroma kurz angebraten, dann im Gericht mitgekocht und am Schluss wieder entfernt, können aber auch mitgegessen werden.

Geeignet für: indische Gerichte wie Suppen, Gemüseeintöpfe und vegetarische indische Currys sowie für indische Chutneys

Indische Gewürze Nr. 6: Fenchel, Fenchelsaat, Fenchelsamen

Noch aus Kindertagen kennt wohl fast jeder Fencheltee bei Bauchschmerzen. Die indische Küche verwendet Fenchel zum Kochen, denn das Gewürz hat eine intensive Anis Note und verleiht den indischen Gerichten eine feine Süße. Vor Gebrauch sollte er erst kurz vorher mit dem Mörser zerstoßen werden, um sein tolles Aroma zu entfalten. Als Bestandteil von Mukhwas, eine indische Körnermischung nach dem Essen, dient Fenchel als Verdauungshilfe und gibt einen frischen Atem.

Geeignet für: indische Gewürzmischungen, deftige Currys mit Hülsenfrüchten, indische Hähnchengerichte und Tees sowie nach dem Essen als Verdauungshilfe.

Indische Gewürze Nr. 7: Ingwer – fruchtig und scharf

Der Ingwer wird meist frisch als Knolle verwendet und ist in Indien sehr beliebt und somit in fast jedem Gericht vorhanden. Er hat eine fruchtige und angenehme Schärfe und wird vor dem Rösten fein geschnitten mit den anderen Gewürzen im Mörser zu einer Paste verarbeitet. Wenn du keinen frischen Ingwer zur Hand hast, dann nimm Ingwerpulver.

Geeignet für: indische CurrysChutneys, Samosas, Dals, indische Fleischgerichte und viele andere herzhafte Gerichte

Indische Gewürze Nr. 8: Kardamom – edel wie Safran oder Vanille

Kardamom könnte man schon als sehr edles Gewürz bezeichnen und er kann sich durchaus bei Safran und Vanille einreihen, was die Kostbarkeit angeht. Es gibt ihn in zwei Sorten:

Grüner Kardamom: In den dunkelgrünen frischen Kapseln des grünen Kardamoms sitzen die kleinen schwarzen Samen, die für den aromatischen süß-scharfen Geschmack sorgen, der an eine Mischung aus Ingwer, Eukalyptus und Zitrone erinnert. Du kannst die Kapseln im Ganzen mitkochen oder erst aufbrechen, dann mörsern und anrösten. Oder du zerdrückst die Samen mit einem Nudelholz.

Geeignet für: Grüner Kardamom kommt in vielen Süßspeisen vor. Probiere unbedingt mal ein Kardamom-Eis oder ein Kardamom-Kaffee/Tee-Getränk. Außerdem macht er sich gut in herzhaften Gerichten mit Wild oder Fisch. Er kommt auch in Reisgerichten und Gewürzmischungen vor.

Schwarzer Kardamom: Er ist doppelt so groß wie der grüne Kardamom, schwarz, runzelig und durch das Trocknen über offenem Feuer bekommt schwarzer Kardamom ein stark rauchiges Aromen.

Geeignet für: alle herzhaften indische Gerichte

Indische Gewürze Nr. 9: Koriander – als Samen, Pulver oder frisch

Koriander wird in drei Formen verwendet – als ganze Samengemahlen als Pulver und meist als Dekoration zum Schluss als grünes frisches Kraut, das ein bisschen wie Petersilie aussieht. In Indien werden vor allem die getrockneten Koriander-Samen verwendet. Koriander zeichnet sich durch sein herb würziges Aroma nach Nüssen und mit einem süßen Nachgeschmack aus und wird oft in Kombination mit Kreuzkümmel verwendet. Vor der Verwendung mörsern und leicht anrösten.

Geeignet für: indische Fleisch- und Geflügelgerichte sowie Fisch, Currys oder für Saucen, Chutneys und indische Gebäck-Variationen.

Indische Gewürze Nr. 10: Kreuzkümmel (Cumin) – kräftig und fein herb

Kreuzkümmel spielt in der ayurvedischen Küche eine große Rolle, da er genau wie Zimtgrüner Kardamom und Koriander zu den wärmenden Gewürzen gehört. Die Kreuzkümmelsamen sollten braun und intakt sein und werden erst vor Gebrauch im Mörser zerstoßen und in der Pfanne geröstet – so entfaltet er sein kräftiges, würziges und fein herbes und leicht scharfes Aroma.

Geeignet für: indische Gerichte mit Geflügel und Lamm sowie Meeresfrüchte und Fisch. Außerdem für viele indische Gewürzmischungen, Currys und in Salaten mit Hülsenfrüchten.

Indische Gewürze Nr. 11: Kurkuma (Gelbwurz) – eine Knolle mit großer Wirkung

Diese knallorange Knolle ist aufgrund seiner positiven Eigenschaften auf die Gesundheit mittlerweile auch bei uns schon sehr beliebt und ist schon seit langem als einzigartiges Heilmittel bekannt. Es zeichnet sich durch seine attraktive gelbe Farbe und einen angenehm holzig-blumigen Geschmack aus. Als Pulver gemahlen ist Kurkuma fast immer Bestandteil einer Curry-Gewürzmischung und kommt in vielen indischen Gerichten vor. Besonders durch die immer beliebter werdende Goldene Milch zog Kurkuma auch bei uns in die Küchen ein.

Geeignet für: indische Gerichte mit Geflügel, Reis und Fisch. Außerdem für indische Gewürzmischungen und Pasten wie zum Beispiel dieser hier. Es ergänzt indische Gerichte mit Hülsenfrüchten, Chutneys und Pickles und findet auch in indischen Süßspeisen Verwendung.

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